Das FORMBA-Team mit 18 Jahren, Fotocollage

Was hast du gelernt, seit du volljährig bist?

Zum FORMBA-Geburtstag haben wir unser Team nach Lebensweisheiten gefragt. Was wir in über 100 Jahren über eine große Klappe, Smalltalk und den ersten Eindruck gelernt haben, gibt es für Sie hier in nur drei Minuten.

Carmen

Streitet euch so früh wie möglich

Mit meinen Geschwistern habe ich mich ständig gezofft, das war unfassbar nervig. Heute möchte ich diese Auseinandersetzungen nicht missen. Als erwachsene Frau mit einem Standpunkt und einer Firma kann man Konfliktsituationen schließlich auch nicht immer vermeiden, nur geht es dabei um viel mehr. Wer sich früh streitet, traut sich später mehr. Und lernt, kompromissbereit zu sein. Wenn man nur an seiner eigenen Sichtweise festhält, kommt man nicht weit – weder in der Familie, in der WG noch in der Selbstständigkeit.

Seit 28 Jahren nicht mehr 18

  1. Streitet euch so früh wie möglich.
  2. Ausschlafen ist ein Privileg.
  3. Die Herausforderungen wachsen mit.

Ina

Unterschätze nie den ersten Eindruck

Wie sagt man so schön: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das gilt im Privatleben, ganz besonders aber im Beruf. Den ersten Eindruck kann man nur schwer korrigieren und gerade als Frau in der Arbeitswelt ist es wichtig, kompetent rüberzukommen. Beim ersten Treffen bin ich immer gut vorbereitet, gut angezogen und pünktlich sowieso. Das schafft einen Vertrauensvorsprung für Monate.

Seit 20 Jahren nicht mehr 18

  1. Unterschätze nie den ersten Eindruck.
  2. Kunden wollen Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, gute Gestaltung. In dieser Reihenfolge.
  3. Der Job ist viel leichter als das Studium. Ich dachte immer, es wäre andersherum.

Ines

Man muss nicht immer funktionieren

Ich habe ein großes Verantwortungsgefühl und denke manchmal zu wenig an mich selbst. Obwohl ich bei meinen Arbeitgebern gar nicht auf Unverständnis gestoßen wäre, habe ich meinen Job immer über das Private gestellt. Egal, was kam, ich habe funktioniert. Hauptsache verlässlich. Inzwischen weiß ich: In einer guten Arbeitsatmosphäre sollte man offen sagen können, wie es einem geht. Und ein guter Arbeitgeber muss auch entsprechend damit umgehen. Heutzutage sage ich, wenn mich etwas überfordert oder stört.

Seit 15 Jahren nicht mehr 18

  1. Man muss nicht immer funktionieren.
  2. Es ist nie falsch, seine Gefühle offen zu kommunizieren.
  3. Es gibt nicht nur den konventionellen Weg.

Jutta

Nimm nicht zu viele Ratschläge an

Meine Lieblingsfrage in Interviews ist: „Was würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich raten?“ Meine Antwort: „Hör auf dein Herz!“ Es gibt auch so schon genug Erwachsene, die einem erzählen, was gut, richtig und wichtig ist. Lieber viel ausprobieren als sich zu oft ausbremsen zu lassen. Auf die Nase fallen erlaubt – und wichtig! Denn durch eigene Fehler lernt man am meisten. Jede Weggabelung ist eine neue Chance und geht man mal den vermeintlich falschen Weg, ist der am Ende oft sogar spannender.

Seit über 25 Jahren nicht mehr 18

  1. Nimm nicht zu viele Ratschläge an.
  2. Einfach machen.
  3. Irgendwas ist immer.

Kristina

Gegen Normen kämpft man meist erfolglos

Jahrelang habe ich gegen Höflichkeiten, Floskeln und Smalltalk angekämpft. Aber es stimmt: Man muss das Spiel erst beherrschen, bevor man es verändert. Wenn der erste Eindruck stimmt, wird ein bisschen Auflehnung als Charme oder – besser – Kompetenz wahrgenommen. Mit fünf darf man frech sein, Anfang 20 muss man (leider) erst einmal Seriosität beweisen. Und dann aufpassen, nicht da stehen zu bleiben: Anpassung ist schließlich nur ein besserer Startpunkt.

Seit sechs Jahren nicht mehr 18

  1. Gegen Normen kämpft man meist erfolglos.
  2. Plan dir Zeit für einen Espresso ein, den du nicht trinkst.
  3. Außerhalb deiner Gedanken ist die Welt viel schöner.

Vera

Du hast jeden Tag die Freiheit, deinen Weg zu gehen

Auf die Schule hatte ich damals überhaupt keine Lust. Das Gymnasium verließ ich vor dem Abitur und entschied mich stattdessen für ein Fachabi. Aber auch wenn meine Motivation anfangs gering war, entdeckte ich schnell meine Leidenschaft für den Fachbereich Gestaltung und die hat mich bis heute nicht verlassen. Dieser „ungerade“ Weg hat mich nicht nur zu meinem Wunschberuf gebracht, sondern mir auch gezeigt: Hör auf deine innere Stimme und probiere dich aus, bis du das Richtige findest.

Seit 28 Jahren nicht mehr 18

  1. Du hast jeden Tag die Freiheit, deinen Weg zu gehen.
  2. Feiere das Leben.
  3. Verbringe nur Zeit mit Menschen, die du wirklich magst.

Vivien

Eine große Klappe mischt man besser mit Empathie

Ich habe nie ein Blatt vor den Mund genommen und ungefiltert gesagt, was mir in den Kopf kam. Lange Zeit sah ich darin kein Problem. Ich rechtfertigte es oft mit „Ich meine es doch nicht böse.“ Doch für andere wirkte ich oft unsensibel, taktlos und überheblich. Irgendwann wurde mir klar: Eine große Klappe, kombiniert mit Empathie, stößt auf weniger Unbehagen. Ich äußere meine Meinung immer noch, aber inzwischen bedachter und rücksichtsvoller.

Seit vier Jahren nicht mehr 18

  1. Eine große Klappe mischt man besser mit Empathie.
  2. Sei geduldiger mit dir.
  3. Erlebe mehr und trau dich.
Besprechung Gruppe
Sie möchten uns kennenlernen? Wir freuen uns auf Sie! Schreiben Sie uns einfach oder rufen Sie uns direkt an.
Vera Hopp

Noch mehr lesen?

Regenbogenfarben leuchten in ein Auge

Digital Fatigue ist kein Modewort

Oder: Warum Sie den Artikel, den Sie gerade lesen, morgen vergessen haben
Grohe Architekturlösungen ICONIC AWARDS Winner 2025

Yuhu, ausgezeichnet!

Die Grohe Architekturlösungen sind ICONIC AWARDS Winner 2025. Für uns ein schöner Beweis, dass fundierte Inhalte, Haltung und Design auch international überzeugen – und ein Ansporn, weiterhin Magazine zu machen, die Kopf und Herz erreichen.
Magazin Architekturlösungen

Von der Broschüre zum Impulsgeber

Wenn ein Kundenmagazin eine Frischzellenkur bekommt, geht es um weit mehr als nur ein neues Layout. Wir haben den Schritt vom klassischen Referenzmedium zum multimedial vernetzten Impulsgeber gewagt
Vera und Carmen auf der Construction Love

Construction Love: Erst reden, dann bauen

Bauwende, aber richtig: Warum wir aufhören müssen, abzureißen – und anfangen sollten, miteinander zu reden. Auf der Construction Love gabs genau dazu die richtigen Gespräche.
Kaffeetasse wird über Baustellenprojekt gehalten

Baukommunikation braucht Dreck unter den Fingernägeln

Radikal, subjektiv, emotional: Gonzo-Journalismus ist das Gegenteil von glattgebügelter PR. Was können wir uns davon für die Baukommunikation abschauen?
Frau aus Gold in goldener Umgebung

Ihre Marke hat eine Goldader – wissen Sie, wo?

Was haben ein Revitalisierungsprojekt, ein Flugzeuglabor und ein Auszubildender gemeinsam? Sie sind lebendige Geschichten, die Ihre Marke stark machen. Doch oft bleiben diese Schätze unsichtbar. Warum?
Geschäftsführerin Vera Hopp

Was bringt ein Relaunch?

Ein Magazin-Relaunch ist mehr als ein simples Update. Es ist die Chance, frische Ideen zu integrieren und Inhalte neu zu denken. Um die richtigen Stellschrauben, Kosteneinsparung und Nachhaltigkeit geht es im Interview mit Geschäftsführerin Vera Hopp.
Agenturlogo FORMBA

Baukommunikation neu gedacht: Unser Handwerk ist Ihre Branche

Ob Baulösungen oder Forschungsvorhaben: wir machen Ihre Arbeit sichtbar. Mit maßgeschneiderten Konzepten und kreativen Cross-Channel-Strategien. Was uns antreibt – und warum Sie auf uns zählen können.
Ein Sektglas vor dem Agenturlogo

FORMBA ist volljährig!

Von den ersten Schritten bis zu den großen Sprüngen – jedes Alter hat seine eigenen Herausforderungen und Freuden. Was man jungen Familien mit auf den Weg gibt, wäre auch bei einer Firmengründung nicht fehl am Platz: Geduld, Gelassenheit und eine gute Portion Humor.
Journalistin Jutta zeigt, was sie für die Redaktionsarbeit in unserer Agentur braucht

Bis(s) ins Detail

Bald ein Jahr ist Jutta nun bei uns und managt von ihrem Schreibtisch aus die Redaktion im Hause FORMBA. Genau wie Vera greift sie am liebsten zum Hörer und kitzelt mit ihrer fröhlichen Art auch aus zurückhaltenden Interviewpartner*innen spannende Antworten heraus.