Journalistin Jutta zeigt, was sie für die Redaktionsarbeit in unserer Agentur braucht

Bis(s) ins Detail

Bald ein Jahr ist Jutta nun bei uns und managt von ihrem Schreibtisch aus die Redaktion im Hause FORMBA. Genau wie Vera greift sie am liebsten zum Hörer und kitzelt mit ihrer fröhlichen Art auch aus zurückhaltenden Interviewpartner*innen spannende Antworten heraus.

Jutta wusste bereits in der Oberstufe, dass sie mal Journalistin werden wollte. Angefangen hat sie dann ganz klassisch bei einer Tageszeitung mit Straßeninterviews. Inzwischen sind so viele hinzugekommen, dass sie sie längst nicht mehr zählen kann. Erinnern kann sie sich dafür aber an einige sehr besondere, die sie für ihre Bücher über das erste Mal geführt hat: „Mich interessieren Menschen, mich interessiert Geschichte, mich interessiert vor allem persönliche Geschichte. Und das ist das persönlichste Thema von allen.“

„Bei einem großen Team aus 30 bis 40 Leuten ist man ein Rädchen im Getriebe. Hier ist man ein großes Rad am Wagen, ohne das es nicht so einfach weitergehen würde.“

Jutta Vey

Damals saß sie mit Persönlichkeiten im fortgeschrittenen Alter bei Kaffee und Kuchen zusammen und besuchte Jugendliche im Frauenhaus. Heute verantwortet sie die MarktImpulse und steht uns auch bei anderen Projekten redaktionell zur Seite. Mit ihrer anpackenden Art bringt sie Schwung und reichlich Erfahrung ins Agenturleben. Bevor Jutta bei FORMBA anfing, war sie Teil eines großen Verlages. An der Arbeit in einer kleinen Agentur reizte sie das vielfältige und abwechslungsreiche Arbeiten: Planung, Organisation, Teamwork, viel Kontakt mit Menschen, Texten, Redigieren – alles dabei.

Dankbar sind wir Jutta aber nicht nur für ihre Planungskompetenz, sondern auch für ihre Liebe zur Sprache. Besonders Überschrift, Intro und Einstieg nimmt sie so lange auseinander, bis auch wirklich jedes Wort stimmt – und im besten Fall noch ein Wortwitz darin versteckt ist. In Jutta steckt aber nicht nur eine Journalistin, sondern auch eine echte Altruistin; den Werkstudent*innen sponsert sie Ende des Monats nämlich gerne mal ein Pausenbrötchen.

Fünf Dinge, die unbedingt in Griffbereitschaft sein müssen

  1. Eine Tasse Kräutertee
  2. Eine Banane
  3. Mein Tischkalender
  4. Post-its
  5. Textmarker

Vier Lieblinge

  1. Deine liebste Textform: Interview
  2. Deine liebste Zeichenanzahl: Lieber kurz und knapp
  3. Dein Lieblingsprojekt: Der Brillux Design Award (da war ich bei der Preisverleihung zu Gast, ich erinnere mich noch gut an den leckeren Fisch)
  4. Dein Lieblingswort: besonders

Drei Inspirationsquellen

  1. ZEIT Geschichte
  2. SZ Langstrecke
  3. Meine Kolleginnen (und Kollegen natürlich)

Zwei Erfolgsmomente

  1. Dass mein letzter Themenstrauß (an Titelthemen) so gut angekommen ist
  2. Wenn Menschen sich in Interviews öffnen und dann im Text wiederfinden

Ein Tipp zum Workflow

  1. Lieber zum Telefon greifen und anrufen, anstatt lange Mails zu schreiben
FORMBA Redaktion
Unsere Redaktion hat immer ein offenes Ohr für spannende Interviewpartner*innen und herausfordernde Projekte. Sprechen Sie uns einfach an.
Kristina Völker

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